Boilies aus der Microwelle
Hier möchten wir euch einmal zeigen wie wir das mit dem Waven so machen.
Um die Bilder groß zu sehen einfach auf des jeweilige Bild klicken!
Als erstes stellt Ihr euch alles gereit was Ihr braucht z.B. wenn ihr Euren Mix selber erst mischt die ganzen Zutaten etc.! Auch die Flavours und sonstigen flüssigen Zutaten solltet Ihr schon bereit stellen. Eine Küchenwaage sollte auch vorhanden sein da so auch kleinere Mengen abgewogen werden können, für die jenigen die nicht gleich in 5 kg oder 10 kg Schritten drehen wollen/können. Ist das alles gemacht gehts ans Mischen bzw. Abwiegen. In unserem Fall haben wir 2 kg von verschiedenen fertigen Mixen abgewogen.
Habt Ihr vor zu euren fertigen Mix weitere Zutaten hinzuzufügen dann macht dies gleich mit und vermischt den Mix danach gut durch, am besten in einem Eimer mit Deckel den man dann kräftig schüttelt.
Wir haben 20 Eier der Größe - M aufgeschlagen und dann mit einer Gabel verrührt. Eine Gabel deswegen weil wir so wenig wie möglich Luft untermischen möchten. Dies ist bei größeren Mengen natürlich nicht mehr möglich da empfiehlt sich ein Mixeraufsatz für die Bohrmaschine oder gleich Flüssigei zu benutzen (da spart man sich auch das aufschlagen der Eier).
Gebt nun zu den Eiern nach belieben Flavour oder sonstige flüssige Zugaben bei. Achtet jedoch auf die richtige Dosierung, eine kleine Spritze ist da sehr hilfreich die richtige Dosierung zu treffen. Meist steht auf den Döschen oder Fläschchen die Dosierung je kg Mix bzw. je 10 Eier, etwas mehr schadet zwar nie jedoch sollte man es nicht übertreiben.
Nach der Zugabe der flüssigen Zutaten verrührt die Eier nochmal gut, so das sich alles gut verteilt.
Wenn Ihr die ersten Schritte nun gemacht habt gehts an das vermischen von Mix und Eiern. Ein Akkuschrauber oder eine Bohrmaschine ist da ein guter Helfer. ABER VORSICHT- Nutzt die Geräte nicht mit voller Stärke sondern nur so das alles vermengt wird. Drehen die Maschinen zu schnell spritzen die Eier schnell über den Eimerrand oder der Mix bindet nicht so wie er soll. Also bitte langsam drehen lassen. Wenn der Mix und die Eier langsam fester werden kann man entweder den Mixer auf die dickeren Stücke drücken das diese auch nochmal verknetet werden oder man kippt, wenn es so einigermaßen fest ist alles auf die Arbeitsfläche und macht den Rest mit der Hand. So haben wir es gemacht weil wir so auch gleich sehen können ob der Teig viel klebt oder wenig klebt. Sollte er noch zu feucht sein gebt noch in kleinen Schritten Mix hinzu und verknetet es in den Teig. Ist er zu trocken schlagt nach und nach ein Ei rein bis der Teig die richtige Konsistenz hat.
Ist der Teig soweit fertig lasst Ihr ihn ziehen/ruhen. Nach ca. 15 bis 20 Minuten schaut ihr nochmal nach dem Teig ist er zu fest gebt ihr noch Eier hinzu. Solange bis er die richtige Konsistenz erreicht hat. Dann lassen wir den Teig nochmal ruhen. In der Zwischenzeit machen wir z.B. einen weiteren Mix fertig. Ist der Teig dann soweit fertig könnt Ihr, sofern Ihr eine besitzt, eure Boiliegun, Teigspritze, Silikonspritze befüllen. In unserem Fall ist es eine Boiliegun die mit Druckluft betrieben wird (dazu bald mehr Infos unter der Rubrik "Tackle Tests")
Das befüllen der Boiliegun ist einfacher wenn Ihr die Würste aus dem Teig schon vorher passig für die Gun mit der Hand rollt, denn dann hält dies nicht beim drücken auf.
Und schon gehts los. Tüllen/Düsen (auf dem Bild die gelbe Spitze) gibts im Internet zu beziehen oder bei dem Händler eures Vertrauens. Diese können auf die gewünschte Größe zugeschnitten werden, so das alle Würste immer gleich groß sind. Wählt die Größe der Düsen immer passend zu eurem Boilieroller damit es keine unförmigen Boilies gibt oder Ihr gar nicht rollen könnt.
Wenn Ihr den ganzen Teig dann durch die Boiliegung gedrückt habt legt euch die Würste bereit das Ihr sie gleich griffbereit habt.
So und nun gehts endlich ans Rollen. Je mehr Platz Ihr dabei habt desto einfacher gehts von der Hand.
Um ein verkleben der Boilies zu vermeiden könnt ihr entweder ein wenig Mix hinter den Boilieroller streuen oder sonstige Pülverchen auch wasserlösliche Pulver sind kein Problem da wir die Boilies ja später nicht kochen sondern Waven, bei diesem Vorgang entsteht zwar Schwitzwasser in der Tüte, aber der Mantel bleibt teilweise gut bis sehr gut erhalten. Ansonsten zieht er in die äußere Schicht des Boilies ein, dies wäscht sich dann im Einsatz Unterwasser direkt wieder aus weil es in der äußeren Schicht ist.
So nun nehmt ihr euch die Tüten dazu. Wir verwenden Tüten von www.packpack.de nenen sich "Siegelrandbeutel in 230x280mm 90my" diese sind zwar nicht sehr groß jedoch passen diese perfekt bei uns in die Microwelle. Habt Ihr eine größere könnt ihr sicherlich auch größere verwenden.
Nun füllt die Boilies in die Tüte, wir nutzen dazu eine Schaufel aus dem Heimtierbedarf genauer eine Katzenstreuschaufel, da diese Löcher hat wo dann der Mix in dem wir die Boilies gewälzt haben, nicht unnötig viel mit in die Tüte kommt. Im Schnitt nehmen wir drei Schaufeln pro Beutel. Macht die Beutel nicht ganz voll da sie beim erhitzen noch etwas aufgehen und dann passt es beim verschweißen nicht mehr.
Nehmt nun die Beutel und legt sie mit der offenen Seite auf euer Tütenschweißgerät. Es reicht wenn das Gerät eine Schweißnaht macht es muss kein Vakuumgerät sein wie auf dem Bild zu sehen ist.
Legt den Beutel so das Ihr eine Schweißnaht setzt die von der offenen Seite gesehen minimum 1,5 cm etnfernt ist, weiter nach unten ist kein Problem wenn mal etwas weniger oder die Reste in einem Beutel sind.
Nachdem die Schweißnaht gesetzt ist nehmt ihr eine Schere und schneidet eine Ecke ab. Aus dieser Öffnung kann später der heiße Dampf entweichen und bringt die Beutel nicht zum platzen.
Legt euch nun die Beutel die fertig sind mit schweißen und Ecke abschneiden alle soweit griffbereit. ACHTET DARAUF DAS DIE BOILIES FLACH IN DEN BEUTELN LIEGEN UND NICHT ÜBEREINANDER!!!!
Jetzt legt einen Beutel in die Microwelle stellt sie auf volle Wattzahl und auf eine Minute! ACHTUNG Nur eine Minute das reicht völlig aus je Seite. Nach der ersten Minute zieht Ihr den Beutel raus dreht ihn auf die andere Seite und stellt die Microwelle erneut auf eine Minute. Die eine Minute hat sich bei Boilies von 18mm bis 20mm bewehrt kleinere Boilies benötigen etwas weniger Zeit größere natürlich dann etwa länger testet erst mit ein paar Probebeuteln. Wenn Ihr die Beutel dann von jeder Seite je eine Minute erhitzt habt nehmt den Beutel raus. VORSICHT SEHR HEIß!!!!! Legt die abgeschnittene Ecke dann wieder ins Folienschweißgerät und verschweißt diese schnell, das bewirkt das die Hitze im Beutel später ein bzw. das Vakuum bildet, welches wir auch erreichen wollen.
Wenn Ihr den Beutel dann verschweißt habt und er auch dicht ist, könnt Ihr den Beutel entweder in eine alte Kühlbox legen oder wenn vorhanden eine Styroporbox. Dies bewirkt das die restliche Wärme die Boilies noch ein wenig nachgaren lässt was sicherlich nicht verkehrt ist. Wichtig ist nur das egal was Ihr nutzt ein Deckel drauf ist.
Wenn Ihr alles richtig gemacht habt sehen eure Beutel dann so aus wie bei uns bzw. hier auf dem Bild. So Vakuumiert halten sie bis zu 6 Monate wenn sie kühl , trocken und relativ dunkel Lagert z.B. Schrank oder Keller.














































